MTD 243-670 Uživatelský manuál Strana 68

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ERGEBNISSE KAPITEL 3
gleichzeitig wird die Vorhersage der START-Codons und damit die Längenbe-
stimmung aller kodierenden Sequenzen erschwert.
2. Als Folge regelmäßiger intrachromosomaler Rekombinationsereignisse (siehe
3.I.3.1) und der Integration mobiler genetischer Elemente durch lateralen Gen-
transfer (siehe 3.I.3.2) weist das Genom von
R. eutropha eine Mosaikstruktur
auf. Diese Plastizität der
R. eutropha-Genoms kann für Schwankungen des
G+C-Gehaltes (siehe 3.I.2.1), der
Codon Usage und anderer Eigenschaften der
Sequenz verantwortlich gemacht werden. Dadurch wird die Definierung statisti-
scher Parameter erschwert, mit deren Hilfe automatische CDS-Vorhersagen er-
stellt werden.
Nach Abschluß der ersten Editierungsrunde wurde eine CDS-Vorhersage durchgeführt
(siehe 2.13.1) und parallel zur fortlaufenden Bearbeitung der Gesamtdatensatzes manu-
ell korrigiert (siehe 2.13.4) und annotiert (siehe 2.13.3). In regelmäßigen Abständen
wurde diese CDS-Vorhersage aktualisiert und an Veränderungen der zugrundeliegenden
Sequenzdaten angepaßt. Die standardmäßige CDS-Vorhersage mit
YACOP wurde für
R. eutropha um eine weitere Vorhersage mit FrameD ergänzt (Schiex et al., 2003).
Dieses Programm wurde im Zusammenhang mit dem
R. solanacearum-Genomprojekt
entwickelt und lieferte dementsprechend gute Ergebnisse für das
R. eutropha-Genom.
Die manuelle Kontrolle der Vorhersagen wurde anhand von
Genbank-Files mit dem
Programm
Artemis (Rutherford et al., 2000) durchgeführt. Während der manuellen
Kontrolle der CDS-Vorhersagen mit
Artemis (siehe 2.13.4) wurden die Ergebnisse von
YACOP und FrameD verglichen und gegeneinander a/jointfilesconvert/333809/bgewogen. Im Zuge der letzten
Vorhersage, die auf den aktuellen Sequenzdaten beruht (März 2005) und die Grundlage
der bestehenden Annotation bildet, wurden insgesamt 6956 CDSs identifiziert, von de-
nen 2654 (ca. 38 %) auf Chr.2 liegen.
3.I.2.5 Annotation
Parallel zur letzten Editierungsrunde von Chr.1, nach weitgehend a/jointfilesconvert/333809/bgeschlossener Fein-
korrektur der Sequenz von Chr.2, wurde von den am Genomprojekt beteiligten Arbeits-
gruppen eine erste sorgfältige Annotation des gesamten Genoms in
ERGO durchge-
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