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4 Material und Methoden
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4.9.22 Herstellen einer partiellen Genbank
Die Erstellung einer partiellen Genbank wurde nach Sambrook und Russell (2001)
durchgeführt. Dazu wurde genomische DNA mit einem Restriktionsenzym behandelt
und in einem 0,8 % Agarosegel aufgetrennt. Für die Restriktion wurde ein Enzym
gewählt, das glatte Enden generieren, da die erhaltenen Fragmente nach Anhängen
eines Adenyl-Restes in einen Vektor mit Thymidyl-Überhang eingesetzt werden
sollten. Nach dem Auftrennen der DNA wurde die Größe des zu untersuchenden
Fragments mittels einer Southern-Blot-Analyse bestimmt. Dabei wurde in der
Hybridisierung eine Sonde eingesetzt, die komplementär zu einem Teilabschnitt des
Fragments war. Insgesamt 10 µg der behandelten genomischen DNA wurden erneut
in einem Agarosegel aufgetrennt und die DNA aus dem Bereich ausgeschnitten,
dessen Größe zuvor mit der Sonde ermittelten worden war. Anschließend wurden die
Fragmente eluiert, nach Herstellerangaben mit Shrimp-Alkalischer-Phosphatase
(MBI Fermentas, St. Leon-Rot
) behandelt und danach gefällt. Der Niederschlag
wurde in destilliertem H
2
O gelöst und zu 50 µM mit dATP in 50 µl Reaktionspuffer
(Taq-Reaction-Buffer, Eppendorf, Hamburg) vermischt. Nach Zugabe von 1U Taq-
Polymerase (Taq DNA Polymerase, Eppendorf, Hamburg) erfolgte eine Inkubation
für 2 h bei 72°C. Die DNA wurde erneut gefällt, in 10 µl destilliertem H
2
O
aufgenommen und nach Angaben des Herstellers in den Zielvektor (TOPO TA
Cloning, Invitrogen, Karlsruhe) eingefügt. Dafür wurden 3 µl der DNA-Fragmente (ca.
100 fmol) und 1 µl des Vektors (ca. 4 fmol) verwendet. Die anschließende
Transformation erfolge mit dem gesamten Ligationsansatz und chemisch
kompetenter E. coli Top10-Zellen. Diese wurden zunächst nicht zur Selektion auf
Festmedium ausplattiert, sondern die Zellen wurden direkt mit Antibiotikum versetzt
und über Nacht bei 37°C inkubiert. Anschließend wurde die Zellzahl der Kultur mit
einer Helber-Zählkammer bestimmt, ca. 1000 Zellen auf antibiotikahaltigem
Festmedium ausplattiert und eine positiv geladene Nylonmembran (Roti
®
-Nylon plus,
Carl Roth, Karlsruhe) direkt auf die Oberfläche der Platten gelegt. Nach 12 h bei
37°C wurde die Membran a/jointfilesconvert/481994/bgenommen und zur Koloniehybridisierung verwendet.
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